{"id":20,"date":"2015-02-27T21:17:55","date_gmt":"2015-02-27T21:17:55","guid":{"rendered":"http:\/\/madgyver.de\/?p=20"},"modified":"2024-01-17T12:11:49","modified_gmt":"2024-01-17T12:11:49","slug":"konstantstromquelle-mit-dem-lm317","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/madgyver.de\/de\/konstantstromquelle-mit-dem-lm317\/","title":{"rendered":"konstantstromquelle-mit-dem-lm317"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<div class=\"ID-item _GAUG ACTION-select TARGET-\">\n<h1><span style=\"font-weight: 400;\">Konstantstromquelle mit dem LM317<\/span><\/h1>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der LM317 ist eigentlich ein Spannungsregler, kann aber auch als Konstantstromquelle betrieben werden, was man in diversen Datenbl\u00e4ttern und Application Notes nachlesen kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im inneren ist der IC folgenderma\u00dfen verschaltet:<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der interne Opamp bekommt eine Referenzspannung von 1,25V auf den nichtinvertierenden Eingang, was durch die Zenerdiode angedeutet werden soll, und die Ausgangsspannung wird auf den invertierenden Eingang r\u00fcckgekoppelt. Der Transistor dient dabei als Spannungsfolger und erh\u00f6ht den verf\u00fcgbaren Strom. So lange die Ausgangsspannung kleiner ist als die Referenzspannung ist, erh\u00f6ht der Opamp die Ausgangsspannung bis beide Spannungen entweder gleich sind oder die Versorgungsspannung erreicht ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dies kann man mit einen Widerstand ausnutzen um einen konstanten Strom zu erhalten. In dieser Schaltung regelt der LM317 seine Ausgangsspannung immer so, dass gerade soviel Strom \u00fcber R1 flie\u00dft das an diesem genau eine Spannung von 1,25V abf\u00e4llt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Strom l\u00e4sst sich also grob nach dem Ohmschen Gesetz berechnen:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">R1 sollte dabei, laut Empfehlungen aus den Datenblatt, niemals kleiner sein als 0.8 Ohm und niemals gr\u00f6\u00dfer sein als 120 Ohm. Rein rechnerisch k\u00f6nnte man also den LM317 bis zu 1,5A verwenden. Es wird aber darauf hingewiesen, dass ein Strom von mehr als 1A Stabilit\u00e4tsprobleme mit sich bringen kann. Eine weitere Einschr\u00e4nkung ist, das Strom nicht unter 5mA geregelt werden kann, dies ist der minimal Strom der \u00fcber den internen Leistungstransistor flie\u00dfen muss, damit der Regler richtig funktioniert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eigentlich braucht man die Schaltung nicht weiter zu erkl\u00e4ren. An dem Anschluss Vcc wird die Versorgungsspannung angeschlo\u00dfen, z.B. von einer Batterie und an mit R1 stellt man den Strom ein, der durch die Last R_Load flie\u00dft.\u00a0 Die Last k\u00f6nnen LEDs oder Motoren sein, manche Leute berichten sogar davon wie sie damit Batterien aufladen, was ich aber nicht probiert habe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">M\u00f6chte man den Strom nachtr\u00e4glich einstellen, dann empfiehlt es sich folgende Schaltung:<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">R2 sollte ein 120 Ohm Potentiometer oder Trimpoti sein. R1 sollte f\u00fcr den maximalen Strom der flie\u00dfen darf dimensioniert werden. Dieser flie\u00dft dann, wenn R2 auf, fast, Null Ohm eingestellt wird. Ein Nachteil ist hierbei, dass man ein Poti verwenden muss, welches den gew\u00fcnschten Strom aush\u00e4lt. Dies kann bei h\u00f6heren Str\u00f6men problematisch sein.<\/span><\/p>\n<p><b>Referenzen: <\/b><a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20180621093413\/http:\/\/www.ti.com\/lit\/ds\/symlink\/lm317.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">Datenblatt von Texas Instruments<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> (Seite 12)<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"_GAgUb\"><\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konstantstromquelle mit dem LM317 Der LM317 ist eigentlich ein Spannungsregler, kann aber auch als Konstantstromquelle betrieben werden, was man in&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false}}},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p5OAKZ-k","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/madgyver.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20"}],"collection":[{"href":"https:\/\/madgyver.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/madgyver.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/madgyver.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/madgyver.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/madgyver.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128,"href":"https:\/\/madgyver.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20\/revisions\/128"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/madgyver.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/madgyver.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/madgyver.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}